Im dritten Beitrag geht’s heute um die „Guten„. Hier fühlen wir uns wohl! Das ist der Bereich, in dem wir uns aufhalten wollen. Das sind die Modi, bei denen wir Einstellungen vornehmen können, die das Bild beeinflussen: Die Programmautomatik (P), die Blendenautomatik (Tv), die Verschlussautomatik (Av) und die manuelle Belichtungseinstellung (M).
Hier fühlen wir uns wohl!
Diese „Kreativprogramme“ – wie sie Canon nennt – helfen euch eben kreativ zu sein. Sie nehmen euch einen Teil der Arbeit ab, aber eben nicht die ganze. Das ist der Unterschied zu den „bösen“. Den Blitz kann man hier zusätzlich bewusst dazu nehmen oder eben nicht.
Je nach Modus könnt ihr hier entweder die Blende oder die Verschlusszeit festlegen und der Rest wird von der Kamera übernommen, was das für euch bedeutet kommt später.
Ich hab jahrelang mit der Programmautomatik gearbeitet. Die übernimmt sowohl die Blende als auch die Verschlusszeit, allerdings kann man die Kombination sehr einfach verschieben – je nachdem was ich erreichen möchte bei dem Bild. Näheres dazu aber später.
Das berühmte „M“, also der komplett manuelle Modus – manche Fotografen sprechen ja immer davon, dass wenn man nicht im manuellen Modus fotografieren kann, man kein Fotograf ist – den lassen wir einmal außen vor. Ich bin da nicht so streng. Ich benutz den ab und an, aber das ist recht überschaubar. Und wenn ich ihn benutze, dann nehme ich einen der anderen „guten“ Modi als Belichtungsmesser.
Ich wähle quasi einen der guten und drücke in der jeweiligen Fotosituation den Auslöser halb durch. Die Werte, die mir jetzt im Sucher angezeigt werden, nehm ich als Basis für die manuelle Belichtung.
Als nächstes und letztes in der Reihe kucken wir uns im nächsten Beitrag die „Überflüssigen“ an.
