Bevor es zu den echt anschaulichen und auch für die Handyfotografen echt interessanten Tipps zur Bildgestaltung geht, kucken wir uns heute die letzte der vier Einstellungen an, die ich gerade für den Start für wichtig erachte: Der Weißabgleich!
Eins vorneweg: Solltet ihr bereits RAW fotografieren (für alle die jetzt denken: Hä?!?! – keine Sorge, das kommt später noch wenn es etwas mehr sein darf), dann könnt ihr den Tipp fast überspringen. Dennoch nicht das schlechteste, wenn der auch im RAW-Format schon halbwegs passt.
Der Weißabgleich ist nicht superentscheidend für das Bild an sich, aber eine große Hilfe, wenn ihr gerade zu Beginn noch nicht im RAW-Modus / NEF-Modus fotografiert. Der Weißabgleich definiert quasi ein neutrales Weiß auf dem Foto und sorgt so für Bilder ohne Farbstich. Das klingt schwerer als es ist. Wer es ganz genau haben will, kann ihn manuell bestimmen. Das ist bisschen aufwändiger und braucht meist etwas Zeit (die ich mir selbst kaum nehmen möchte); der Automatikmodus funktioniert bei mir aber meist nicht zufriedenstellend.
Probiert es einfach aus
Deshalb ein kleiner Workaround: Probiert es einfach aus. Macht am Anfang eurer Fotosession ein paar Bilder mit den voreingestellten Weißabgleichen, und der für euch sympathischste wird es. Die voreingestellten Weißabgleiche erkennt ihr in eurem Kameramenü an den kleinen Bildchen für: Tageslicht, Schatten, Wolkig, Kunstlicht, Leuchtstoff und Blitz.
Bei sonnigen Bedingungen fotografiere ich meistens mit der „bewölkt“ Einstellung. Die passt für mich am besten. Da ist aber immer persönliches Empfinden dabei, daher echt einfach durchprobieren. Das alles lässt sich zwar am Rechner ändern, aber wieso die Arbeit machen, wenn man es gleich hinbekommt?
Ändert sich die Lichtsituation, dann solltet ihr den Weißabgleich erneut checken?
Viel Spaß beim Ausprobieren!
